Reaktion auf Konfliktrohstoffe

Dr Dietrich Müller GmbH

Reaktion auf Konfliktrohstoffe

Ahlhorn | 19.08.2013
In den letzten Jahren haben bewaffnete Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) oder in Nachbarländern illegal Erze abgebaut und geschmuggelt, um ihre aufrührerischen Aktivitäten zu finanzieren.

Diese Aktionen dienen nicht nur der Ausweitung von Konflikten, sondern sie stellen auch Menschenrechtsverletzungen in Form von Zwangsarbeit und Misshandlungen der einheimischen Bevölkerung dar.
Im Juli 2010 verabschiedete der US-Kongress einen Gesetzentwurf zur Finanzmarktreform, durch den der Fluss der Finanzmittel an diese bewaffneten Gruppen unterbunden werden soll.
Am 22. August 2012 erließ die US-Aufsichtsbehörde Securities Exchange Commission (SEC) eine Richtlinie, nach der US-börsennotierte Unternehmen bekannt machen müssen, wie sie die Konfliktrohstoffe zur Gewinnung von Tantal, Zinn, Wolfram und Gold aus von Rebellen kontrollierten Bergwerken und Regionen beschaffen und nutzen.

Als Hersteller von Elektro-Isolierstoffen, Wärmeleitprodukten, technischen Folien und Dichtungen hat die Dr. Dietrich Müller GmbH nicht die Absicht, die oben erwähnten illegalen Aktivitäten und Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen, wobei in den durch uns verwendeten Materialien nur in einem ganz geringen Umfang Metalle eingesetzt werden.

Wir räumen der Kommunikation über solche „Konfliktrohstoffe“ in unserer Lieferkette eine hohe Priorität ein.

Wir fordern unsere Lieferanten auf, entsprechende Informationen bekannt zu machen und tauschen diese Informationen auf Anfrage mit unseren Kunden aus.

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