3D-Druck revolutioniert weiter die Industrie

Digital Fabricator - Dr. Dietrich Müller GmbH

3D-Druck revolutioniert weiter die Industrie

Schicht für Schicht wird beim 3D-Druck computergesteuert Material aufgetragen, so dass dreidimensionale Strukturen, bzw. Gegenstände erzeugt werden. Das Material kann sowohl aus mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen aufgetragen werden. Die Form selbst wird durch physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse verfestigt. Typische Werkstoffe für das 3D-Drucken, auch additives Fertigen genannt, sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken, und Metalle.

Der Markt für 3D-Drucksysteme im Überblick

Von der Prothese bis hin zu Bauteilen für Windkraftanlagen – die Vielfalt an Anwendungsgebieten scheint grenzenlos. Dies spiegelt sich auch in Zahlen wider. Der Umsatz der 3D-Druck Branche steigt weltweit stetig an. Laut BMBF hat die Branche schon im Jahr 2015 einen weltweiten Umsatz von rund 4,5 Mrd. Euro überschritten. Im Jahr 2020 soll der Umsatz auf bis zu ca. 11,45 Mrd. Euro ansteigen. Laut einer Umfrage des ITK-Branchenverbandes Bitkom gilt der 3D-Druck für viele Unternehmen als zukünftige Schlüsseltechnologie. Laut Bitkom halten es in Deutschland branchenübergreifend 78 Prozent der Unternehmen für wahrscheinlich, dass der 3D-Druck Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten tiefgreifend verändern wird.

Der Einfluss von 3D-Druck steigt branchenübergreifend

Die Entwicklung von 3D-Druckern setzt neue Maßstäbe in der Produktion: On-Demand und ressourcenschonend durch weniger Verschnittmengen. Der 3D-Druck ermöglicht es, komplexe Bauteile in kleiner Stückzahl kosteneffizient zu produzieren. Dies bietet die Möglichkeit, branchenübergreifend Prototypen und Spezialbauteile mit geringem Ressourcenverbrauch und Budget zu realisieren. 3D-Drucksysteme setzen nur so viel Material ein, wie tatsächlich benötigt wird. Heutzutage ist der 3D-Druck in vielen Branchen nicht mehr wegzudenken.

3D-Druck in der Luft- und Raumfahrtindustrie

Zu den Pionieren in der 3D-Druckbranche zählt die Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Preis einzelner Bauteile spielt dort weniger eine Rolle, als deren Effektivität und Gewicht. Der 3D-Druck bietet die Möglichkeit, Designänderungen für Gewichtseinsparungen und Lebensdauer vorzunehmen. Dies kann zu Einsparung von Betriebskosten, z.B. Ausgaben für Kerosin, führen.

3D-Druck in der Zahnmedizintechnik

In der Zahnmedizintechnik drängt verstärkt der 3D-Druck auf den Markt und könnte sich disruptiv auf bisherige Zahnlabore auswirken. Mit dem 3D-Druck lassen sich heutzutage hochwertige Zahnersatzteile, Inlays und Implantate herstellen. Insbesondere im Bereich der Herstellung von Implantaten steckt viel Potential, da Bauteile nicht auf Masse produziert werden können, sondern einzeln auf den individuellen Patienten angepasst werden müssen.

3D-Druck im Maschinenbau

Im Bereich des Maschinenbaus spielt die Herstellung von Spezialbauteilen eine wesentliche Rolle. Musste man früher auf spezielle Bauteile warten, um eine Maschine in Betrieb zu nehmen, bzw. instand zu halten, ist die Herstellung dieser Bauteile heutzutage On-Demand mittels 3D-Druck möglich. Dies ermöglicht höhere Betriebszeiten von Fertigungsanlagen und macht die Vorhaltung von speziellen Bauteilen und die damit verbundene Logistik überflüssig.
Mit dem 3D-Druck lassen sich neuartige Kühlkonzepte auf Spritzgusswerkzeuge anwenden, die mittels Fräsen und Bohren bisher nicht umsetzbar gewesen sind. Durch Drucken von Spritzgusswerkzeugen lassen sich Kühlungskanäle mit maximalen Freiheitsgraden einbringen, so dass die Lebensdauer der Werkzeuge und die damit verbundene Herstellungsrate von Spritzgussteilen deutlich gesteigert werden können.
Zusammengefasst setzt sich die additive Fertigung in folgenden Bereichen bereits durch:

  • Individuelle und kundenspezifische Fertigung: Zahn- und Medizintechnik, Prothesenherstellung und Bauteile für Hörgeräte
  • Individueller Schmuck und Schuhe
  • Reduzierung von Kosten für die Lagerhaltung von Spezialbauteilen durch On-Demand-Herstellung: Maschinenbau, Automobilindustrie mit Fokus auf den Oldtimermarkt und das Luxussegment
  • Kleinserienfertigung für kostenintensive Bauteile: Flugzeugindustrie und Maschinenbaubranche
  • Herstellung von Prototypen in Kleinserie, wofür sich der Bau einer Fertigung nicht rechnet (Rapid Prototyping)
  • Modellbau, Heim- und Unterhaltungsbereich

Bauteile erstellen leicht gemacht

Mit dem neuartigen Digital Fabricator erweitert die Dr. Dietrich Müller GmbH das Angebotsspektrum für seine Kunden. Ob 3D-Druck, CNC, Fräsen, Stanzen oder Laser, alle Bereiche werden über ein System abgedeckt. Der Digital Fabricator verbindet die verschiedenen Herstellungsverfahren in ein System, so dass für die Erstellung von Bauteilen die ideale Lösung zur Verfügung steht.
Erhalten Sie schnell und einfach hochwertige Bauteile mit unserem Digital Fabricator:

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Die Dr. Dietrich Müller GmbH ist ein weltweit tätiger Lösungsanbieter von Elektro-Isolierstoffen, Wärmeleitprodukten, Dichtungen und technischen Folien. Wir fertigen Präzisionskomponenten aus flexiblen und starren Materialien.
Wir betreiben 6 Standorte und bedienen Unternehmen auf der ganzen Welt.
Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich gerne bei unserem fachmännischen Team über das Kontaktformular, per Telefon oder schicken Sie uns direkt Ihre Ideen über E-Mail.

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